Die Altstadt von Bergamo

Blick von Bergamo hinauf zur oberen Altstadt

Wenn man in Italien auf der Autobahn von Mailand nach Venedig unterwegs ist, dann sieht man schon etwa 30 Kilometer nach Mailand auf der linken Seite eine wunderschöne festungsgleiche Stadt auf einem Berg liegen. Dies ist die malerische Altstadt von Bergamo, einem Ort in der Lombardei mit etwa 110000 Einwohnern.

Der große Teil von Bergamo liegt unten im Tal. Auch hier gibt es zahlreiche historische Gebäude und Häuser, aber der interessanteste Teil der Stadt befindet sich oben auf dem Hügel. Die Città Alta, wie die Altstadt auf Italienisch heißt, ist immer noch wie eine Festung von dicken Stadtmauern umgeben. Diese Stadtmauer hat dafür gesorgt, dass dieser Teil der Stadt über Jahrhunderte fast uneinnehmbar war. Dadurch ist der mittelalterliche Stadtkern der Hochstadt von Bergamo komplett erhalten geblieben.

Im gewissen Sinne schützt die Mauer auch heute noch die Erhaltung dieses wunderbaren Altstadtkomplexes. Der gesamte Altstadtkern ist verkehrsberuhigt. Nur Fahrzeuge mit Ausnahmegenehmigung, Anwohner und Hotelgäste können auf wenigen Straßen in die Altstadt gelangen. Dadurch kann man in aller Ruhe durch die wunderbare Altstadt mit ihren schmalen Gassen, den historischen Plätzen und Kirchen bummeln.

Man gelangt recht schnell zu Fuß hinauf in die Oberstadt, aber der Anstieg ist durchaus ein wenig anstrengend. Aber es fährt auch ein Bus hinauf in die Altstadt. Am schönsten ist aber die Fahrt mit der Standseilbahn. Während der kurzen Fahrt mit der Seilbahn hat man einen sehr schönen Blick über die „Unterstadt“ und die Poebene.

Die Bahn endet in Piazza delle Scarpe und von dort kann man die Altstadt per Fuß erkunden.

Piazza Vecchia in der Altstadt von Bergamo

Zum Herzstück der Altstadt von Bergamo, der Piazza Vecchia, gelangt man in einem kleinen Spaziergang nach wenigen Minuten. Hier befinden sich der Justizpalast – der Palazzo della Ragione-, der Palast des venezianischen Stadtvogts und die Bibliothek, die sich im Palazzo Nuovo befindet.

Man passiert den Contarini-Brunnen, den Palazzo delle Ragione mit dem Wendekreis der Sonnen und schon befindet man sich in Piazza Duomo mit dem weißen Dom, der Marmor-Kathedrale Santa Maria Maggiore, der Colleoni Kapelle und dem Baptisterium.

Schauen sie sich den Dom und die Kapelle in Ruhe an und werfen sie auch einen Blick in das sehr sehenswerte Innere der Kirchengebäude, bevor sie entweder in einem der exzellenten Restaurants am Platz ein Essen oder einen Kaffee zu sich nehmen.

Dann setzen wir den Spaziergang durch die schmale Gasse weiter fort.

Am Ende dieser Gasse gelangen sie in der Nähe des Stadttores zur Pasticceria-Gelateria Marianna. Hier soll nach Kriegsende das berühmte Stracciatella-Eis erfunden worden sein. Wenn sie Schokolade und Eis mögen, dann nehmen sie unbedingt ein Stracciatella-Eis. Sie werden noch keines mit so großen Schoko-Stückchen gegessen haben.

Gleich um die Ecke liegt dann der Haltepunkt einer weiteren Bergbahn, mit der sie hinauf zur Kirche S. Vigilio fahren kann. Machen dies, wenn sie noch Zeit haben. Von da oben hat man einen tollen Panoramablick über die Poebene bis nach Mailand.

Hoffentlich haben sie den kleinen Spaziergang durch die Altstadt von Bergamo genossen.

Die Fassade der Colleoni Kapelle

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