Weihnachten in Europa

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Weihnachten in Europa

Weihnachten in Europa – Eine Reise durch magische Traditionen

Es ist wieder diese Zeit des Jahres: Die Tage werden kürzer, die Luft riecht nach Zimt und gebrannten Mandeln, und in den Straßen leuchten die ersten Lichterketten. Weihnachten steht vor der Tür!

Doch während wir hier in Deutschland unsere Adventskränze schmücken und uns auf den ersten Glühwein freuen, feiern unsere Nachbarn in Europa das Fest auf ganz eigene, oft überraschende Weise. Von schaurig-schönen Krampus-Umzügen in Österreich bis hin zu 13 Weihnachtsmännern in Island – die Vielfalt der Bräuche ist einfach faszinierend.

In dieser Blog-Serie nehmen wir dich mit auf eine Reise durch Europas weihnachtliche Traditionen. Jeden Tag werfen wir einen Blick in ein anderes Land und entdecken, wie dort das Fest der Liebe, des Lichts und der Gemeinschaft gefeiert wird. Ob kulinarische Highlights, skurrile Bräuche oder herzerwärmende Geschichten – hier findest du Inspiration, Staunen und vielleicht sogar den ein oder anderen Brauch, den du selbst ausprobieren möchtest.

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Warum Weihnachten in Europa so vielfältig ist

Weihnachten ist nicht gleich Weihnachten. Während wir in Deutschland am 24. Dezember unter dem Christbaum sitzen, feiern die Russen erst am 7. Januar – und in Spanien bringt nicht das Christkind die Geschenke, sondern die Heiligen Drei Könige. Doch warum gibt es so viele Unterschiede?

Ein Grund ist die Religion. In katholischen Ländern wie Italien oder Polen spielt die Krippe eine zentrale Rolle, während in protestantischen Regionen wie Skandinavien das Fest oft stärker auf Familie und Gemütlichkeit ausgerichtet ist. In orthodoxen Ländern wie Griechenland oder Russland wird Weihnachten sogar nach einem anderen Kalender gefeiert.

Auch das Klima prägt die Bräuche. In Schnee und Eis geboren, sind viele nordische Traditionen von Licht und Wärme geprägt – denkt nur an die schwedische „Lucia“ mit ihren Lichterprozessionen. Im Süden, wo es oft mild bleibt, stehen eher gesellige Mahlzeiten und Straßenfeste im Mittelpunkt. Und dann ist da noch die Geschichte. Viele Bräuche haben Wurzeln in vorchristlichen Festen, wie dem germanischen Julfest oder dem römischen Saturnalia. Mit der Christianisierung wurden sie umgedeutet, aber nie ganz vergessen. So erklärt sich, warum wir heute in Deutschland einen Tannenbaum schmücken – ein Brauch, der ursprünglich mit der Wintersonnenwende zu tun hatte.

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Was dich in dieser Artikel-Serie erwartet

In den nächsten Tagen reisen wir durch einige europäische Länder und entdecken ihre einzigartigen Weihnachtsbräuche.

Hier ist ein kleiner Vorgeschmack:

Deutschland: Wo das Christkind und der Weihnachtsmann um die Wette laufen

Bei uns in Deutschland ist Weihnachten vor allem eins: gemütlich. Wir backen Plätzchen, schmücken den Baum und besuchen Weihnachtsmärkte, die weltweit berühmt sind. Doch wusstest du, dass es in manchen Regionen nicht das Christkind, sondern der Nikolaus ist, der die Geschenke bringt? Und dass im Erzgebirge noch heute Räuchermännchen und Schwibbögen hergestellt werden, die ihren Ursprung im Bergbau haben?

Österreich: Wo der Krampus die braven Kinder belohnt (oder bestraft)

Während bei uns der Nikolaus die Kinder mit Süßigkeiten belohnt, hat er in Österreich einen furchteinflößenden Begleiter: den Krampus. Mit Fell bekleidet und mit Ketten rasselnd, jagt er die unartigen Kinder – und sorgt für Gänsehaut bei Groß und Klein. Doch keine Sorge, auch hier gibt es Christkindlmärkte und köstliche Vanillekipferl.

Schweiz: Wo der Samichlaus mit Geschenken kommt

In der Schweiz gibt es keinen Weihnachtsmann – stattdessen kommt der Samichlaus (auf Hochdeutsch: Sankt Nikolaus). Und der hat nichts mit dem roten, dicken Mann aus der Werbung zu tun!

Frankreich: Wo Père Noël die Geschenke bringt

In Frankreich heißt Weihnachten „Noël“ und ist nicht nur ein Fest, sondern eine ganze Kunstform ist! Hier wird gefeiert mit Stil – von den opulenten Réveillon-Dinnern bis zu den märchenhaften Weihnachtsmärkten im Elsass, die selbst den größten Weihnachtsmuffel verzaubern.

Italien: Wo eine Hexe die Geschenke bringt

In Italien bringt nicht das Christkind die Präsente, sondern La Befana, eine gute Hexe, die auf ihrem Besen durch die Lüfte fliegt. Am 6. Januar, dem Dreikönigstag, füllt sie die Strümpfe der Kinder – aber nur, wenn sie artig waren! Und wer schon mal in Rom war, weiß: Die Piazza Navona verwandelt sich im Dezember in ein märchenhaftes Weihnachtsdorf.

Spanien: Wo die Lotería de Navidad das Land in Atem hält

In Spanien ist Weihnachten vor allem eins: ein Fest der Familie und des Glücks. Am 22. Dezember fiebert das ganze Land der Lotería de Navidad entgegen, der größten Lotterie der Welt. Und während wir am 24. Dezember feiern, bringen in Spanien die Heiligen Drei Könige am 6. Januar die Geschenke – mit einem riesigen Umzug, bei dem Bonbons in die Menge geworfen werden.

Island: Wo 13 Trolle die Vorweihnachtszeit versüßen (oder versalzen)

Stell dir vor, du hättest nicht einen, sondern 13 Weihnachtsmänner – die Jólasveinar – die in den Tagen vor Heiligabend nach und nach ins Haus kommen. Jeder hat seinen eigenen Charakter: Der eine klaut Würste, der andere leckt Löffel ab. Und wer nicht brav war, bekommt statt Süßigkeiten eine Kartoffel in den Schuh gelegt!

Frohe Reise durch Europas Weihnachtszauber!

Im nächsten Artikel geht es los mit den Weihnachtsbräuchen in Deutschland – wo wir uns anschauen, warum der Adventskranz eigentlich vier Kerzen hat und was es mit dem „Frauentragen“ im Erzgebirge auf sich hat.

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Der Weihnachtsmarkt: Eine nostalgische Zeitreise mit Rezepten für heute
  • Zwar gab es schon im Mittelalter spezielle Märkte im Dezember, doch erst als sich Weihnachten im 18
  • Jahrhundert vom rein religiösen zum bürgerlichen Fest entwickelte und schließlich in der Romantik die Menschen von Eindrücken überwältigt durch die Budengassen spazierten, vorbei an »süßduftenden mannigfaltigen Zucker- und Marzipangebäcken, alles in hellen Farben strahlend« (Ludwig Tieck), wurde er in ganz Europa beliebt: der Weihnachtsmarkt
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