Berühmte Romane

Beststeller und berühmte Romane mit Bezug auf Europa

Es gibt sehr viele berühmte und bekannte Romane und Geschichten, die in Europa spielen.

Und täglich kommen neue Bücher dazu. Die Auswahl an potentieller Lektüre ist sehr groß. So ist ist man in der Regel für Empfehlungen und Buchrezensionen sehr dankbar.

In dieser Rubrik möchte das Team von europa-reisetipps.de einige Empfehlungen über Bücher geben, welche von den Mitwirkenden unserer Website selbst gelesen wurden. Natürlich können Geschmäcker und Interessen sehr unterschiedlich sein, aber vielleicht lernen sie unsere Empfehlungen schätzen.

Die Bücher und Karten können natürlich in der Regel in allen größeren Buchläden erworben werden.

Wer sie bequem online bei Amazon bestellen möchte, der kann durch den Bilder- und Text-Link direkt auf die entsprechenden Buchansichten zu Amazon gelangen. Dadurch wird noch keinerlei Verkaufsvorgang eingeleitet.

 

Bretonische Verhältnisse

Ein unwiderstehlicher Krimi aus der hochsommerlichen Bretagne – ein neuer Kommissar betritt die Bühne: Georges Dupin
Ein merkwürdiger Mord in französischer Sommeridylle, eine große Familientragödie und ein verblüffendes Geheimnis – willkommen in der Bretagne!
Der erste Fall für Kommissar Dupin, eigensinniger Pinguinliebhaber und koffeinabhängig, gebürtiger Pariser und zwangsversetzt ans Ende der Welt.

An einem heißen Julimorgen kurz vor der Hochsaison geschieht im pittoresken Künstlerdorf Pont Aven ein mysteriöser Mord: Pierre-Louis Pennec, der hochbetagte Inhaber des legendären Hotels Central, das schon Gauguin und andere große Künstler beherbergte, wird brutal erstochen. Wer ermordet einen 91-Jährigen und warum? Was ist in den letzten Tagen des Hotelbesitzers vorgefallen?

Als kurz darauf eine zweite Leiche an der bretonischen Küste aufgefunden wird, realisiert Georges Dupin, dass er es mit einem Fall ungeahnten Ausmaßes zu tun hat. Währendsich der Druck von Seiten der Öffentlichkeit verschärft und die kapriziösen Dorfbewohner beharrlich schweigen, begibt sich Dupin auf die Suche nach dem Mordmotiv – und kommt im Dickicht der bretonischen Verhältnisse einem spektakulären Geheimnis auf die Spur …

Ein Kommissar von Maigret-Kaliber; ein Kriminalroman voller überraschender Wendungen, hochspannend, feinsinnig und klug. Durchzogen von hintergründigem Humor und dabei atmosphärisch so eindrücklich, dass man als Leser sofort selbst durch die engen Gassen des Dorfes flanieren, die Atlantikluft riechen und über die bretonischen Eigenarten schmunzeln möchte. Eine Krimisternstunde – nicht nur für Frankreichfans!

Dieser Roman ist der erste Band bretonischer Fälle von Kommissar Georges Dupin. Als Fan der Bretagne habe ich ihn sofort verschlungen, als er 2013 erschien. Mittlerweile sind 4 weitere Fälle erschienen und ich muss sagen, sie sind von Buch zu Buch noch besser geworden.

Das Europa der Könige: Macht und Spiel an den Höfen des 17. und 18. Jahrhunderts

Als Europas Herrscher eine große Familie waren – das schwungvoll erzählte Panorama einer Zeit, die sich uns faszinierend fremd und doch seltsam vertraut darstellt. Ein eigenartiger Kontinent ist das Europa der Könige: Hier kann ein König von England, der kein Englisch spricht, auf die Idee kommen, die Pläne eines kein Spanisch sprechenden Königs von Spanien zu durchkreuzen, indem er dem kein Polnisch sprechenden König von Polen anbietet, König von Sizilien zu werden.

Hier residiert die Macht in überfüllten Schlössern, deren Höflingsbewohner sich den ganzen Winter über um das Recht streiten, in Gegenwart der Königin auf einem Hocker sitzen zu dürfen, bevor sie im Sommer losziehen, um an der Spitze knallbunt uniformierter Truppen direkt in das Musketenfeuer der Kriegsgegner hineinzumarschieren. Hier lebt eine Gesellschaft, in der ein Edelmann, der erst mit dreiundzwanzig Jahren feststellt, keinen Vornamen zu haben, weniger auffällt als einer, der seine Frau mit ihrem Vornamen anredet. Hier schart sich der höfische Adel um Herrscher, die in einem dichten Netz aus diplomatischen Beziehungen, Intrigen und Verschwörungen gefangen sind: Nationalität und Ideologie sind ihnen nichts, die eigene Dynastie dagegen alles.

Leonhard Horowski führt uns kenntnisreich und unterhaltsam durch untergegangene Welten, deren Bewohner er auf die Schlachtfelder des Krieges wie auf die der Heiratspolitik begleitet; er folgt Edelleuten und Prinzessinnen durch labyrinthische Palastkorridore und sieht zu, wie mit Duellen und Zeremonien Politik gemacht wurde. Er zeichnet ein schillerndes Porträt des Adels in jener Epoche, als er noch keine natürlichen Feinde kannte – im Europa der Könige, das an sich und seinem dynastischen Denken schließlich gescheitert ist.

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Der Aachensee – das Tiroler Meer

Der bei deutschen wie auch österreichischen Touristen beliebte Aachensee ist mit einem Wasservolumen von fast 500 Millionen Kubikmetern der größte See Tirols. Im Norden Österreichs inmitten einer alpenländischen Bilderbuchlandschaft gelegen ist der Aachensee mit seinen vielfältigen Möglichkeiten für Wassersport und Wandern zum Besuchermagneten in der Hochsaison geworden. Die Ortschaften Pertisau, Aachenkirch, Maurach und Buchau liegen […]